Landesausstellung und mehr

Freyung ist heuer Ausstellungs-Zentrum bayerischer Musikkultur. Viele weitere Häuser zeigen ebenfalls Kunst und Kultur zum Staunen.

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Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“
Heuer wird die Stadt Freyung als Austragungsort für die Bayerische Landesausstellung zum Zentrum bayerischer Musikkultur! Für die Ausstellung wurde eigens das TonYversum geschaffen und so ein historisches, denkmalgeschütztes Gebäude wiederbelebt. Die erlebnisreiche und unbedingt sehenswerte Landesausstellung ist noch bis zum 8. November zu Gast in der Kreisstadt. Sie zeigt viele Facetten von Klang und Musik auf. Vom Hoagartn bis zur Opernbühne, vom Jodeln bis zum Synthesizer, vom Volkslied bis zum Pop-Act: Mit seltenen Originalen, mitreißenden Geschichten, interaktiven Stationen und einer eigens produzierten Klangfilm-Inszenierung im Cineplex-Filmtheater erlebt man wie vielfältig, lebendig und überraschend Musik aus und in Bayern klingt. Rund um die Ausstellung wird die ganze Region für 199 Tage zur Bühne! Täglich finden in verschiedenen Orten Live-Konzerte statt. In Konzertsälen, Kirchen und Kleinkunstbühnen, auf Marktplätzen und Waldlichtungen – neugierig geworden? Hier geht’s zum Veranstaltungsprogramm. Die Buslinie 100 fährt aus Richtung Passau und Grafenau hin.  Am Wochenende verkehrt auch die Ilztalbahn zwischen Passau und Freyung. Die Buslinie 605 fährt aus Richtung Philippsreut, Mauth und Neuschönau nach Freyung.

Im gesamten Bayerischen Wald laden verschiedene Ausstellungen zum Staunen ein. Hier eine kleine Auswahl von Nord nach Süd. Alle sind im GUTi-Geltungsbereich gut mit den Öffis zu erreichen.

Viechtach, Altes Rathaus
Ausstellung „Skulpturale Perspektiven: Gegossene Formen“ (26.06.-27.09.2026)
Die Ausstellung „Skulpturale Perspektiven: Gegossene Formen “ ist eine umfassende Schau zeitgenössischer Bildhauerei. Die Stadt Viechtach und ARA KUNST präsentieren 40 Skulpturen von zwölf Künstlerinnen und Künstlern. Jede Arbeit ist Ausdruck einer eigenen künstlerischen Sprache und einer individuellen Sicht auf die Welt. Die Werke machen sichtbar, wie unterschiedlich Form, Figur, Bewegung und Raum gedacht und gestaltet werden können. Vom Bahnhof zum Stadtplatz ist es ein kurzer Fußweg. Die Waldbahn RB 38 aus Gotteszell (mit Anschluss aus/nach Zwiesel und Deggendorf) trifft stündlich zur Minute 22 ein. Die Rückfahrt ist jeweils stündlich zur Minute 36. Bitte die Taktlücken am Wochenende beachten.

Viechtach, Mittelschule
Ausstellung: Malerei, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk & Volkskunst (08.08-06.09.2026)
Die 57. Viechtacher Ausstellung gehört untrennbar zum Viechtacher Kultur- und Kunstjahr. Noch bis zum 6. September präsentieren 144 Aussteller aus dem gesamten ostbayerischen Raum und darüber hinaus 419 Werke quer durch alle Stilrichtungen. Die Viechtacher Ausstellung ist eine der größten Gemeinschaftsausstellungen in ganz Bayern und zieht jeden Sommer Hunderte von begeisterten Besuchern an, die sich an der Vielfalt der Kunstschau erfreuen. Als Sonderaus¬steller konnte dieses Jahr Ferry Baierl aus Furth im Wald gewonnen werden. Bekannt ist Baierl, Jahrgang 1953 als Grafiker, Maler und Jazz-Musiker. Er ist Mitglied im Kunstverein FREIRAUM. Seit vielen Jahren bringen seine Werke die Betrachter zum Schmunzeln, Nachdenken oder Genießen.
Die Ausstellung ist täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet. Die Mittelschule ist einen Stadtspaziergang von knapp einem Kilometer vom Bahnhof entfernt. Die Waldbahn RB 38 aus Gotteszell (mit Anschluss aus/nach Zwiesel und Deggendorf) trifft stündlich zur Minute 22 ein. Die letzte Rückfahrt ist um 23.21 Uhr. In Gotteszell besteht noch Anschluss nach Plattling und Zwiesel. Aus Richtung Bogen, Sankt Englmar und Kollnburg erreicht man den Bahnhof Viechtach ebenfalls stündlich mit der Buslinie 58.
Die Vernissage am Freitag, den 7. August um 19 Uhr wird von Baierls Jazzmusikerfreunden Sven Ochsenbauer und Reinhold Grass begleitet und verspricht einen weiteren Kunstgenuss. Alle Kunstfreunde sind herzlich eingeladen.

Ludwigsthal, Haus zur Wildnis
Gemälde-Ausstellung „Promenadologie“ (07.08.-08.11.2026)
Ein farbintensiver Spaziergang erwartet die Besucher der Sonderausstellung. Die Künstlerin Lea Kramhöller präsentiert eine Werkreihe in Arcyl, die von der „Spaziergangswissenschaft“ inspiriert ist. In einem Stil, der die expressive Farbgestaltung des Post-Impressionismus mit der emotionalen Freiheit lyrischer Abstraktion verbindet, entwickelt Lea Kramhöller fließende, farbintensive Arbeiten. Die Werke beleuchten die Vielfalt der Natur – von der vertikalen Dichte des Waldes über die dynamischen Seenlandschaften bis hin zur zarten Komplexität der Flora. Ihre Malerei fängt das Wachstum, die Vergänglichkeit und das Gleichgewicht ein und verwischt die Grenzen zwischen äußerer Beobachtung und innerem Empfinden. Das Haus zur Wildnis ist mit der Waldbahn RB 35 stündlich aus Richtung Plattling-Gotteszell-Zwiesel und Bayerisch Eisenstein zu erreichen. die Bahnstation Ludwigsthal liegt direkt am Rundweg durch das Tierfreigelände, der in etwa 15 Minuten zum Haus zur Wildnis führt. Abfahrt in Zwiesel ist zur Minute 59, in Bayerisch Eisenstein zur Minute 42. In Zwiesel hat die RB 35 immer zur vollen Stunde Anschluss aus/nach Grafenau (RB 36) und Bodenmais (RB 37).

Zwiesel, Mittelschule (Böhmergasse 7)
Kunstausstellung „Zwieseler Buntspecht“ (03.08.- 30.08.2026)
Jährlich im August präsentiert die Sektion Zwiesel im Bayerischen Waldverein Malerei, Glas, Keramik und Skulpturen. Heuer bereits zum 62-sten Mal. Die Ausstellung bietet einen Eindruck in das Schaffen der Künstlerinnen und Künstler aus Bayern, vor allem aus Niederbayern sowie der grenznahen tschechischen Region. Den Schwerpunkt bildet neben der Malerei die Bildhauerei mit Skulpturen aus Glas, Stein, Holz und Metall. Einen ganz wesentlichen Bereich stellen die Glasobjekte aus der heimischen Szene dar. Sowohl freischaffende Glaskünstler als auch Studierende der Glasfachschule Zwiesel zeigen außergewöhnliche Objekte, die auch vor internationaler Konkurrenz bestehen können.
Zwiesel ist Waldbahn-Knotenpunkt. Die Waldbahn aus Richtung Bayerisch Eisenstein und Plattling (RB 35), aus Grafenau (RB 36) und aus Bodenmais (RB 37) treffen immer zur vollen Stunde ein. Vom Bahnhof zur Mittelschule ist es ein etwa viertelstündiger Spaziergang von der Fachschulstraße durch den Kurpark.

Ludwigsthal, Haus zur Wildnis
Foto-Ausstellung „Natur im Fokus“ (26.06.-02.08.2026)
Unter dem Motto „Schau doch mal hin! – Mit der Kamera auf Entdeckungsreise in Bayerns Natur“ zieht der Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ Kinder und Jugendliche ins Freie. Im Jahr 2007 vom Museum Mensch und Natur ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb seit 2010 gemeinsam mit dem Bayerischen Umweltministerium ausgerichtet. Seit 2020 ist auch das Naturkundemuseum Bayern und seit 2023 die Naturschutzjugend im LBV als Projektpartner dabei. Im Wettbewerbsjahr 2025 beteiligten sich etwa 500 Kinder und Jugendliche aus allen Teilen des Freistaats am Wettbewerb und reichten etwa 1.200 Fotos ein. Die Ausstellung der Gewinnerbilder ist noch bis 2. August im Haus zur Wildnis zu sehen und tourt dann weiter durch ganz Bayern. Der Eintritt ist frei.
Mit der Waldbahn RB 35 kommt ihr stündlich aus Richtung Plattling-Gotteszell-Zwiesel und Bayerisch Eisenstein bis zur Station Ludwigsthal, direkt am Rundweg durch das Tierfreigelände, der in etwa 15 Minuten zum Haus zur Wildnis führt. Abfahrt in Zwiesel ist zur Minute 59, in Bayerisch Eisenstein zur Minute 42. In Zwiesel hat die RB 35 immer zur vollen Stunde Anschluss aus/nach Grafenau (RB 36) und Bodenmais (RB 37).

Zwiesel, Waldmuseum
Internationale Glasausstellung – „Mystische Kreaturen und Mythische Wesen“ (31.07.- 16.10.2026)
Im Bayerisch-Böhmischen Waldgebirge ist seit Jahrhunderten die Vorstellung übernatürlicher, nicht irdischer Wesen und Kreaturen tief verwurzelt. Daran anknüpfend waren internationale Kunstschaffende eingeladen, die Welt der Phantasie und des Übernatürlichen durch die Kunst des Glases zu „erforschen“ und dabei im Idealfall auch die Grenzen der Glaskunst zu erweitern. Die Ausstellung im Waldmuseum bietet eine Plattform, um die Verbindung zwischen Natur, Phantasie und Handwerk zu erkunden und neue Perspektiven auf traditionelle Motive zu eröffnen.
Zwiesel ist Waldbahn-Knotenpunkt. Die Waldbahn aus Richtung Bayerisch Eisenstein und Plattling (RB 35), aus Grafenau (RB 36) und aus Bodenmais (RB 37) treffen immer zur vollen Stunde ein. Vom Bahnhof zum Waldmuseum ist es ein viertelstündiger Spaziergang. Mo-Fr verkehrt zudem der Stadtbus stündliche bis 18:10 Uhr vom Bahnhof zum Stadtplatz

Neuschönau, Hans-Eisenmann-Haus
Buch- und Ausstellungsprojekt „Verlassene Wunder“ (06.07.2026 – 14.02.2027)
Der international tätiger Fotograf Klaus Ditté aus Passau und der in Winterberg im Böhmerwald geborene Schriftsteller Martin Sichinger, der auch Direktor des berühmten Literaturfestivals „Šumava Litera“ ist, zeigen in ihrem tschechisch-deutschen Buch- und Ausstellungsprojekt VERLASSENE WUNDER/OPUŠTĚNÉ ZÁZRAKY eine besondere, verborgene, der Seele des Böhmerwalds nachspürende Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien und literarischen Texten. Diese ungewöhnliche Kombination aus Literatur und Fotografie kam zustande, als die beiden Freunde jahrelang gemeinsam im Grenzgebiet in Böhmen wanderten. So wurden die Verlassenen Wunder eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Böhmerwald und seiner Geschichte jenseits klassischer Reiseführerästhetik. In einer Zeit, in der Grenzen in Europa wieder spürbarer werden, versteht sich dieses zweisprachige Projekt als Freundschaftsprojekt, das durch Kunst und Literatur das Verbindende zwischen den Nachbarländern sucht.
Das Nationalparkzentrum Lusen mit Baumwipfelpfad, Tierfreigelände und dem Hans-Eisenmann-Haus ist mit dem Lusen-Igelbus 602 aus Richtung Grafenau und Waldhäuser sowie aus Richtung Spiegelau und Finsterau mit dem Finsterau-Igelbus 603 fast stündlich zu erreichen. 

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