Freyung ist heuer Ausstellungs-Zentrum bayerischer Musikkultur. Viele weitere Häuser zeigen ebenfalls Kunst und Kultur zum Staunen.

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Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“
Heuer wird die Stadt Freyung als Austragungsort für die Bayerische Landesausstellung zum Zentrum bayerischer Musikkultur! Für die Ausstellung wurde eigens das TonYversum geschaffen und so ein historisches, denkmalgeschütztes Gebäude wiederbelebt. Die erlebnisreiche und unbedingt sehenswerte Landesausstellung ist noch bis zum 8. November zu Gast in der Kreisstadt. Sie zeigt viele Facetten von Klang und Musik auf. Vom Hoagartn bis zur Opernbühne, vom Jodeln bis zum Synthesizer, vom Volkslied bis zum Pop-Act: Mit seltenen Originalen, mitreißenden Geschichten, interaktiven Stationen und einer eigens produzierten Klangfilm-Inszenierung im Cineplex-Filmtheater erlebt man wie vielfältig, lebendig und überraschend Musik aus und in Bayern klingt. Rund um die Ausstellung wird die ganze Region für 199 Tage zur Bühne! Täglich finden in verschiedenen Orten Live-Konzerte statt. In Konzertsälen, Kirchen und Kleinkunstbühnen, auf Marktplätzen und Waldlichtungen – neugierig geworden? Hier geht’s zum Veranstaltungsprogramm. Die Buslinie 100 fährt aus Richtung Passau und Grafenau hin. Am Wochenende verkehrt auch die Ilztalbahn zwischen Passau und Freyung. Die Buslinie 605 fährt aus Richtung Philippsreut, Mauth und Neuschönau nach Freyung.
Im gesamten Bayerischen Wald laden verschiedene Ausstellungen zum Staunen ein. Hier eine kleine Auswahl von Nord nach Süd. Alle sind im GUTi-Geltungsbereich gut mit den Öffis zu erreichen.
Ludwigsthal, Haus zur Wildnis
Gemälde-Ausstellung „Promenadologie“ (07.08.-08.11.2026)
Ein farbintensiver Spaziergang erwartet die Besucher der Sonderausstellung. Die Künstlerin Lea Kramhöller präsentiert eine Werkreihe in Arcyl, die von der „Spaziergangswissenschaft“ inspiriert ist. In einem Stil, der die expressive Farbgestaltung des Post-Impressionismus mit der emotionalen Freiheit lyrischer Abstraktion verbindet, entwickelt Lea Kramhöller fließende, farbintensive Arbeiten. Die Werke beleuchten die Vielfalt der Natur – von der vertikalen Dichte des Waldes über die dynamischen Seenlandschaften bis hin zur zarten Komplexität der Flora. Ihre Malerei fängt das Wachstum, die Vergänglichkeit und das Gleichgewicht ein und verwischt die Grenzen zwischen äußerer Beobachtung und innerem Empfinden. Das Haus zur Wildnis ist mit der Waldbahn RB 35 stündlich aus Richtung Plattling-Gotteszell-Zwiesel und Bayerisch Eisenstein zu erreichen. die Bahnstation Ludwigsthal liegt direkt am Rundweg durch das Tierfreigelände, der in etwa 15 Minuten zum Haus zur Wildnis führt. Abfahrt in Zwiesel ist zur Minute 59, in Bayerisch Eisenstein zur Minute 42. In Zwiesel hat die RB 35 immer zur vollen Stunde Anschluss aus/nach Grafenau (RB 36) und Bodenmais (RB 37).
Neuschönau, Hans-Eisenmann-Haus
Buch- und Ausstellungsprojekt „Verlassene Wunder“ (06.07.2026 – 14.02.2027)
Der international tätiger Fotograf Klaus Ditté aus Passau und der in Winterberg im Böhmerwald geborene Schriftsteller Martin Sichinger, der auch Direktor des berühmten Literaturfestivals „Šumava Litera“ ist, zeigen in ihrem tschechisch-deutschen Buch- und Ausstellungsprojekt VERLASSENE WUNDER/OPUŠTĚNÉ ZÁZRAKY eine besondere, verborgene, der Seele des Böhmerwalds nachspürende Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien und literarischen Texten. Diese ungewöhnliche Kombination aus Literatur und Fotografie kam zustande, als die beiden Freunde jahrelang gemeinsam im Grenzgebiet in Böhmen wanderten. So wurden die Verlassenen Wunder eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Böhmerwald und seiner Geschichte jenseits klassischer Reiseführerästhetik. In einer Zeit, in der Grenzen in Europa wieder spürbarer werden, versteht sich dieses zweisprachige Projekt als Freundschaftsprojekt, das durch Kunst und Literatur das Verbindende zwischen den Nachbarländern sucht.
Das Nationalparkzentrum Lusen mit Baumwipfelpfad, Tierfreigelände und dem Hans-Eisenmann-Haus ist mit dem Lusen-Igelbus 602 aus Richtung Grafenau und Waldhäuser sowie aus Richtung Spiegelau und Finsterau mit dem Finsterau-Igelbus 603 fast stündlich zu erreichen.
Noch mehr Kultur?
Hier ist der Wegweiser zur Museumsreise durch die Region.
