Wochenend-Tipp mit Bus & Bahn

Raus ins Grüne oder Kultur erleben, aber ohne Auto? Das geht!

Besucherattraktionen und Freizeitaktivitäten, die gut mit Bus und Bahn erreichen werden können

Glasmuseum Frauenau

Das Glasmuseum Frauenau nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte des Glases von den Anfängen im Zweistromland bis heute. Die Dauerausstellung präsentiert eine stattliche Sammlung einzigartiger Exponate von internationalem Rang, die Abteilung „Glas der Moderne“ zeigt künstlerisches Glas des 20. und 21. Jahrhunderts. Zudem präsentiert das Museum seinen Besuchern die kulturelle Bedeutung des Glases für die Nachbarländer Bayern und Böhmen.

Informationen zum Glasmuseum hier.

Anreise: Das Glasmuseum in Frauenau erreicht man aus Richtung Zwiesel oder Grafenau mit der Waldbahn WBA 3 oder mit dem Bus der Linie 301.


Penninger Schnapsmuseum Spiegelau

Drei Penninger-Schnapsmuseen gibt es im Bayerischen Wald. Eines davon steht im bekannten Glasmacherort Spiegelau und nur wenige Gehminuten vom Bahnhof bzw. der Haltestelle Glashütte entfernt. Auf zwei Etagen erklären wertvolle Exponate die Geschichte der Schnapsherstellung. Im Eingangsbereich bietet der Museumsladen alle Penninger-Spezialitäten und liebevoll arrangierte Geschenkideen. Ganz nach dem Motto „Kunst & Genuss“ sind auf der Galerie regelmäßig Ausstellungen mit Werken heimischer Künstler zu sehen.

Anreise: Spiegelau erreicht man aus Richtung Zwiesel oder Grafenau mit der Waldbahn WBA 3 oder mit dem Bus der Linie 301.


Keltendorf Gabreta – Ringelai

Ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie: Die geheimnisvolle Welt der Kelten

 

Im einzigen Keltendorf des Bayerischen Waldes wird für unsere großen und kleinen Besucher die Vorgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. In unseren Häusern, die nach Befunden vom 12. – 2. Jahrhundert v. Chr. rekonstruiert wurden, ist nichts hinter Glas, sondern alles zum Anfassen und Ausprobieren.

Bei verschiedenen Aktionen zum Mitmachen können Sie hautnah erleben, wie der Alltag in der vorrömischen Eisenzeit aussah.

Von Brotbacken, über Schmieden, Töpfern, Schmuckbasteln, Filzen bis Bogenschießen und vielen weiteren Veranstaltungen und Aktionen können alle Bereiche des keltischen Lebens ausprobiert und erlebt werden.

Weitere Informationen zum Keltendorf: Gabreta

Anreise: Gabreta ist mit der Linie 101 aus Perlesreut/Freyung erreichbar. Von der Haltestelle Lichtenau Drehscheibe sind es nur ein paar Minuten zum Keltendorf.


NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein

Der historische Grenzbahnhof in Bayer. Eisenstein stellt sowohl als Baudenkmal als auch mit seinen Ausstellungen und Museen eine große Besucherattraktion dar. Weiterführende Informationen zu den einzelnen Ausstellungen, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie hier: NaturparkWelten Grenzbahnhof

Der höchst gelegene Grenzbahnhof der Bundesrepublik wurde als Bahnhof des Jahres ausgezeichnet und ist mit seinen zwei Aufzügen komplett barrierefrei eingerichtet. Aufgrund des Stundentaktes der Waldbahn kann man die Einrichtung umweltfreundlich erreichen. Vor allem auch als Schlechtwetterprogramm sind die Ausstellungen und Museen gerade für Familien und Kinder gut geeignet. Anmeldung für Gruppen unter 09922 80 24 80.

Anreise: Mit der Waldbahn WBA1 und mehreren örtlichen Buslinien aus Richtung Arber und Zwiesel: Fahrplanauskunft RBO

 

(Copyright: Naturpark Bayerischer Wald e. V.)

Foto 1: Der Barriere freie Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein mit den NaturparkWelten wurde als Bahnhof des Jahres ausgezeichnet

Foto 2: Der historische Wartesaal 1. Klasse wurde schon immer als Gaststätte genutzt


Nationalparkzentrum Lusen

Das Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus, der Baumwipfelpfad Bayerischer Wald und das Tierfreigelände machen einen Besuch im Nationalparkzentrum zu einem lohnenswerten Tagesausflug:

Luchse, Habichtskäuze, Wölfe, Wisente, Fischotter, Bären oder Auerhühner: Erleben Sie im Tierfreigelände die typischen Wildtiere, die im Bayerischen Wald heimisch sind und waren. Inmitten der entstehenden Waldwildnis kann man auf über 200 Hektar rund 40 Säugetier- und Vogelarten beobachten. Die Tiere sind in großräumigen, naturnahen Gehegen und Volieren untergebracht. Also beinahe wie in der freien Wildbahn – inklusive vieler Rückzugsmöglichkeiten für die tierischen Bewohner. Ein sieben Kilometer langer Rundweg, für den Sie sich drei bis vier Stunden Zeit nehmen sollten, lädt zur Entdeckertour ein.

Nähere Informationen: NPZ Lusen und Baumwipfelpfad

Anreise: Bis Spiegelau oder Grafenau mit der Waldbahn WBA 3. In der Winter- oder Sommersaison der Igelbusse von den Bahnhöfen direkt Anschluss zum Nationalparkzentrum: Fahrplanauskunft RBO oder ganzjährig ab Grafenau mit der Linie 302.

Nationalparkzentrum Falkenstein

Den Mittelpunkt des Nationalparkzentrums Falkenstein bildet das Haus zur Wildnis. Schon allein dessen einzigartige Architektur ist faszinierend, gewährt sie doch selbst im Inneren stets einen Blick auf den 1315 Meter hohen Großen Falkenstein.

Ein Tierfreigelände mit Steinzeithöhle sowie ein einzigartiges 3-D-Kino sind die weiteren Attraktionen im Nationalparkzentrum.

Weitere Informationen: NPZ Falkenstein

Anreise: Aus Richtung Bay. Eisenstein bzw. Zwiesel und Plattling mit der Waldbahn WBA1 , mit dem Falkensteinbus undden Linien der RBO: Fahrplanauskunft RBO. Der Bahnhaltepunkt ist direkt am Tierfreigelände, die Bushaltestelle Ludwigsthal ist ebenfalls nur wenige Gehminuten entfernt.


 Wandertouren auf den Rachel – Tipp für die Igelbussaison Mai-Oktober

Das Gipfelkreuz. (Copyright: TI Spiegelau)

Der Großer Rachel ist mit 1.453 m der höchste Berg im Nationalpark Bayerischer Wald und nach dem Großen Arber (1.456 m) der zweithöchste Gipfel im Bayerischen Wald.

Die urigen Wälder rund um den Rachel galten von je her als geheimnisvoll. Vielleicht ist gerade deshalb der Große Rachel mit seinem sagenumwobenen See schon immer ein beliebtes Ausflugsziel. Auf abwechslungsreichen Wanderwegen durch dieses Gebiet darf natürlich auch ein Abstecher zur Rachelkapelle oberhalb des Rachelsees nicht fehlen.

Der Blick vom Gipfel reicht weit über den Mittleren Bayerischen Wald und hinüber bis in den Böhmerwald. Das großartige Panorama reicht vom Osser und Arber bis zum Dreisesselberg. Bei Föhneinfluss ist auch die Alpenkette vom Toten Gebirge bis hin zur Zugspitze zu sehen, weshalb der Große Rachel vor allem an schönen Tagen sehr gerne besucht wird.

Anreise: Spiegelau erreicht man aus Richtung Zwiesel oder Grafenau mit der Waldbahn WBA 3 oder mit dem Bus der Linie 301.
Ab Spiegelau P+R oder Spiegelau Bahnhof mit den Bussen der Linie 7595 zu den Ausgangspunkten Racheldiensthütte oder dem Parkplatz Gfäll.

Nähere Infos zu dieser und weiteren Wanderungen im Nationalpark, inklusive ÖPNV-Routenplaner, finden Sie unter: Wanderungen im Nationalpark