Naturschätze entdecken zwischen Großem Arber und Regenbogen. Eine Vielfalt die begeistert und mit GUTi meist gut erreichbar ist.
Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald gehört mit 179.600 Hektar zu einem der größten Naturparks in Bayern. Er umfasst den gesamten Landkreis Cham und einen Teil des Landkreises Schwandorf. Die landschaftliche Vielfalt reicht von den Hochlagen des Inneren Bayerischen Waldes mit den Bergen Großen Arber, Osser und Hohenbogen, über die Cham-Further-Senke, die Hügellandschaften im Falkensteiner-Vorwald und Vorderen Oberpfälzerwald bis zur Regensenke.
Als Vermittler zwischen Mensch und Natur besorgt der Naturpark ein weites Wanderwegenetz und betreut rund 2.500 Hektar Naturschutzgebiete. Als Öko-Modellregion ist ihm die Stärkung der regionalen Landwirtschaft und deren Vermarktungswege mit lokalen Akteuren aus Gastronomie und Kommunen besonders wichtig.
Schön, dass auch in den GUTi-Gemeinden viele lohnenswerte Natur-Ziele liegen. Besonders gut erreichbar sind:
- Das Arracher Moor. Es ist eines der letzten lebenden Hochmoore Nordbayerns. Typische Moorbewohner sind der seltene Sonnentau und die Kreuzotter. Start des Lehrpfades, der auf einem Bohlenweg durchs Arracher Moor führt, ist beim Seepark. Vom Bahnhof sind es nur rund 500 Meter. Die Oberpfalzbahn RB 28 fährt aus Richtung Cham und Lam nach Arrach.
- Mit seinen schwimmenden Inseln ist der Kleine Arbersee im Gemeindegebiet Lohberg eine absolute Besonderheit. Bei Regelführungen und bei der Tourist-Information Lohberg individuell buchbaren Terminen bietet die Schutzgebietsbetreuerin viel Wissenswertes zu diesem Naturschatz. Der Kleine Arbersee ist nur auf Wanderwegen, zum Beispiel ab Haltestelle Brennes der Linie 590 aus Furth i.W. und Lam sowie mit der 6181 aus Bayerisch Eisenstein oder mit dem touristischen Bähnlein „Kleine Arbersee-Bahn“ (Privatunternehmen, nicht im GUTi-/BWTT-Tarif) ab dem Tierpark Lohberg erreichbar.
- Als Schatzkammer der Artenvielfalt wird die Regentalaue zwischen Cham und Pösing bezeichnet. Hier sind die Landschaft, Tiere, Pflanzen und die landwirtschaftliche Nutzung stark von der Hochwasserdynamik des Regens geprägt. Mit einem Mosaik aus Weihern, Feuchtwiesen, Fließgewässern, Altwässern und Verlandungszonen gehört sie zu den wichtigsten und artenreichsten Rückzugsgebieten für seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen in Bayern. Auf einem etwa 6 Kilometer langen Naturlehrpfad und vom Aussichtsturm aus lässt sich das Vogelparadies gut beobachten. Als Ausgangspunkt sind die Haltestellen Thierlstein oder Untertraubenbach, die von der Linie 210 mehrmals täglich aus Roding und Cham bedient werden, gut geeignet.
Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald bietet das ganze Jahr über verschiedene, meist kostenlose, Themenführungen. Ein Blick auf das Jahresprogramm lohnt sich.




