„Der Natur auf der Spur“ dazu ist im weitverzweigten Wanderwegenetz und den Infostellen beste Gelegenheit. Vieles ist ÖPNV-erreichbar.
Der Naturpark Bayerischer Wald besteht bereits seit 1967 und ist damit einer der ältesten Naturparke Bayerns. Er erstreckt sich zwischen der Donau und den Hochlagen des Bayerischen Waldes, entlang der bayerisch-böhmischen Grenze. Das Naturparkgebiet deckt sich zu weiten Teilen mit dem GUTi-Geltungsbereich. Kaum ein anderer Naturpark kann eine ähnliche naturräumliche Vielfalt bieten: Auwälder im Donautal. Wälder sowie arten- und strukturreiche waldfreien Flächen mit Moor- und Quellgebieten, ausgedehnten Streuwiesen, großen Heckengebieten und Bergwiesen im Vorderen Bayerischen Wald. Stark verzweigte Flusssysteme der beiden Fließgewässer Regen und Ilz bieten als Biotopverbundachsen Lebensräume für bedrohte oder seltene Arten. Die zusammenhängenden Wälder der Hochlagen im Inneren Bayerischen Wald sind Lebensraum für geschützte Arten wie Auerhuhn, Schwarzstorch, Fischotter und Luchs.
Naturparke sind Regionen, in denen sich Mensch und Natur erholen können. Sie bewahren und entwickeln Landschaft und Natur und unterstützen einen naturverträglichen Tourismus. Dieser Aufgabe kommt der Naturpark Bayerischer Wald mit einem ausgedehnten Wanderwegenetz und Naturerlebnispfaden bestens nach. In den Infozentren werden die Besonderheiten des jeweiligen Landschafts- und Naturraums interaktiv erlebbar.
ÖPNV-Erreichbarkeit der Besucher- und Umweltbildungseinrichtungen:
- Das Infozentrum Sonnenhaus in Zwiesel ist Sitz der Naturpark-Geschäftsstelle und informiert in einer Dauerausstellung über die Naturpark-Aufgaben sowie über energiesparende Bauweisen und zum Thema Lichtverschmutzung.
Erreichbar mit der Linie 6197 aus Richtung Regen und Bayerisch Eisenstein, bzw. mit dem Stadtbus-Zwiesel ab Bahnhof, der stündlich von den Waldbahnlinien RB35, RB36 und RB37 bedient wird. - Die NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein sind das Ausstellungs-Herzstück des Naturparks. Auf fünf Ebenen im aufwändig restaurierten historischen Grenzbahnhof sind das Europäische Fledermauszentrum, die Ausstellung „König Arber“, das Ostbayerische Skimuseum und eine Ausstellung und Installation zur Geschichte der Eisenbahn sowie eine 260 Quadratmeter große Modelleisenbahn beheimatet.
Täglich im Stundentakt mit der Waldbahn RB35 aus Richtung Plattling-Zwiesel erreichbar. - Die Naturpark-Infostelle im Bahnhof Bogen bietet Informationen zu den Besonderheiten der einzigartigen Trockenbiotope am Donaurandbruch sowie zur Geschichte der Bahnlinie Straubing-Miltach. Mit interaktiven Tast-, Riech- und Bastelstationen wird es auch Kindern nicht langweilig
Mit der Buslinie 58 ist die Infostelle ganzjährig im Stundentakt aus Richtung Viechtach und Sankt Englmar gut zu erreichen. - Die Ilz-Infostelle im Schloss Fürsteneck beschreibt die Besonderheiten im Landschaftsraum vom Ursprung der Ilz in den Quellbächen am Rachel bis zur Mündung der „Schwarzen Perle“ in die Donau in Passau. Die Biologie der Flussperlmuschel und die Geschichte der Perlfischerei sind ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt.
Fürsteneck ist ganzjährig mit den Rufbusfahrten der Linien 104, 106 und 110 aus Perlesreut, Röhrnbach und Ringelai sowie mit dem on-Demand-Angeboten von FRG-Fex erreichbar. In den Sommermonaten erreicht man Fürsteneck mit der die Ilztalbahn, die an Wochenenden zwischen Passau und Waldkirchen verkehrt.






