Beobachten Sie die Luchsfamilie, das heulende Wolfsrudel oder die friedlich weidenden Wildpferde und Urrinder. Sie sind Vertreter der einstigen Megafauna des Eiszeitalters. Das Tierfreigelände erstreckt sich auf einer Fläche von rund 65 Hektar am Ortsrand von Ludwigsthal, direkt am Haus zur Wildnis.
In den drei naturnah gestalteten Freigehegen (reine Gehegefläche ca. 20 Hektar) mit naturnahen Lebensraumkulissen können die Tiere nach ihrem arteigenen Tagesrhythmus leben – laufen, spielen, schlafen oder sich auch ganz zurückziehen. Ein 80 Meter langer, überdachter Holzsteg führt durch das Wolfsgehege zum Aussichtsturm. Hier eröffnen sich interessante Perspektiven zur Beobachtung der Tiere. Eine Besonderheit sind die Przewalski-Urwildpferde. Durch Erhaltungszucht soll der Bestand der vor 40 Jahren in der Freiheit ausgestorbenen Tierart gesichert werden.
Wildpferd und Urrind als Vertreter der einstigen Megafauna des Eiszeitalters stimmen ein auf eine Zeitreise von der Urgeschichte bis zur Gegenwart, die man in der rekonstruierten „Steinzeithöhle“ erlebt.
Das Tierfreigelände hat einen eigenen Bahnhaltepunkt und ist täglich im Stundentakt mit der Waldbahn zu erreichen. Die Bushaltestelle für die Linienbusse aus Richtung Bayerisch Eisenstein, Regen, Zwiesel und Lindberg liegt an der B11 in Ludwigsthal. Mit dem Falkensteinbus erreicht man das Tierfreigelände und das Haus zur Wildnis sehr gut auch ab der Haltestelle Schleicher.
Weitere Informationen bietet die Kartenübersicht sowie die Faltblätter zum Haus zur Wildnis bzw. zur Steinzeithöhle.