Wandern

Schachten und Filze

Latschensee am Erlebnisweg Schachten und Filze
Bohlenweg durch den Latschenfilz
Moorauge im Zwieselter Filz
Kohlschachten im Herbst

Große Schachtentour von Buchenau über die Trinkwassertalsperre nach Oberfrauenau und Frauenau

Schachten, so heißen die Almen oder Hochweiden im Bayerischen Wald. Filze sind Moorgebiete. Diese typischen Landschaftsformen sind zu allen Jahreszeiten ein beliebtes Wanderziel. Vor allem im Frühling und im Herbst zeichnet der Laubaustrieb bzw. die Laubfärbung ein stimmungsvolles Bild.

Die jahrhunderte alten ehemaligen Hochweiden zwischen Falkenstein und Rachel fallen durch ihre besondere Vegetation auf. Noch immer sind diese Bergwiesen offene Flächen im Waldmeer mit einzelnen markanten und sehr alten Laubbäumen. Die Schachten sind Zeugen der bäuerlichen Besiedelung und Wirtschaft der Region. Typisch für dieses Gebiet im Bereich der mitteleuropäischen Wasserscheide zwischen Donau und Moldau sind großflächige Moorkomplexe. Sehr idyllisch sind die Mooraugen im Zwieselter Filz und der Latschensee.
Um Trittschäden zu vermeiden wurde der Filz naturschonend mit einem Bohlenweg erschlossen und gewährt so Einblicke in diesen sensiblen Naturraum.

Ab Buchenau führt die große Schachtentour bis zur Trinkwassertalsperre und weiter nach Oberfrauenau. Zu dieser etwa sechstündigen Tour sollte man früh aufbrechen. Der Falkensteinbus fährt täglich ab Bahnhof Zwiesel (8:00 Uhr und 9:00 Uhr) nach Buchenau. Die Bushaltestelle ist etwa 100 Meter von dem Wanderausgangspunkt mit Informationstafel entfernt.
Der Aufstieg erfolgt entlang den Markierungen "Pestwurz" und "Grünes Dreieck" über den Lindbergschachten und Kohlschachten zum Latschenfilz. Hier führt der Erlebnis-Rundweg "Wolf" über die "Hintere Sulz" zum Latschensee und weiter über 700 Meter auf Holzbohlen zum Hochschachten. Die Markierung "Grünes Dreieck", hier als Teil des Europäischen Fernwanderweges E 6, begleitet uns über den Verlorenen Schachten auf der Markierung "Borstgras" zur Trinkwassertalsperre und weiter nach Oberfrauenau.
Hier besteht Einkehrmöglichkeit im Gutsgasthof.
Nach Frauenau, wo täglich die Rückfahrt mit der Waldbahn 906 in Richtung Zwiesel und Grafenau besteht, sind es knapp 2 Kilometer.

Für die Anreise nach Zwiesel und zum Falkensteinbus nehmen Sie die Waldbahn
905 ab Plattling um 6:59 Uhr, 8:05 Uhr oder 10:05 Uhr
905 ab Deggendorf um 7:09 Uhr, 8:15 Uhr oder 10:15 Uhr
905 ab Gotteszell um 7:34 Uhr, 8:33 Uhr oder 10:33 Uhr
905 ab Regen um 7:47 Uhr, 8:46 Uhr oder 10:46 Uhr
905 ab Bayerisch Eisenstein um 7:42 Uhr, 8:42 Uhr oder 10:42 Uhr
907 ab Bodenmais um 7:30 Uhr, 8:30 Uhr oder 10:30 Uhr
906 ab Grafenau um 8:05 Uhr und 10:00 Uhr
906 ab Spiegelau um 8:22 Uhr und 10:17 Uhr

Die Rückreise ist ab Frauenau mit der Waldbahn um 15:18 Uhr, 17:18 Uhr und 19:18 Uhr (sonntags auch um 22:18 Uhr) in Richtung Grafenau möglich.
Nach Plattling, Bodenmais und Bayerisch Eisenstein haben Sie um 16:34 Uhr und 18:34 Uhr (Fr-So auch um 20:34 Uhr) über Zwiesel Anschluss.

Bayerwald-Ticket Faltblatt