Mobil vor Ort

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Wandergruppe im Igelbus
Waldbahn im Bahnhof Bayerisch Eisenstein
Auerochsengehege im Haus zur Wildnis, im Hintergrund die Waldbahn

Das ÖPNV-Angebot zum und im Nationalpark Bayerischer Wald ist für ländliche Region sehr gut.  Für die autofreie Mobilität sorgen die Waldbahn und die Igelbusse.
Im Sommer erreichen Sie alle wichtigen Einrichtungen und die Hauptwandergebiete auch ohne Auto. Das Besucherzentrum "Haus zur Wildnis" in Ludwigsthal hat sogar einen eigenen Bahnhaltepunkt und ist ganzjährig im Stundentakt erreichbar.

Auch im Winter ist für eine autofreie Mobilität gesorgt. Besonders in den Orten mit Waldbahnanschluss besteht das ganze Jahr hindurch eine gleichbleibend gute Erreichbarkeit. Der nördliche Nationalpark-Teil rund um den Großen Falkenstein, also Zwieslerwaldhaus und Buchenau, sind ab Zwiesel werktags mehrmals täglich mit dem Falkensteinbus erreichbar. 

Zur Übersichtskarte Nationalpark-Verkehr

Im Rachel-Lusen-Gebiet verkehren von 15. Mai bis Allerheiligen die erdgasbetriebenen Igelbusse der RBO. Hier bringen Sie Rachelbus, Lusenbus und Finsteraubus zu Rachel, Lusen, dem Nationalpark-Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus und nach Finsterau. Im Zwieseler Winkel verkehrt der Falkensteinbus, im Sommer täglich und im Winter werktags, zum Nationalpark-Besucherzentrum Haus zur Wildnis, nach Zwieslerwaldhaus und nach Buchenau. Er erschließt so das Wandergebiet am Großen Falkenstein und die Schachten sowie das Skilanglaufzentrum um Zwieslerwaldhaus. 

Die Waldbahn verläuft direkt entlang der Nationalparkgrenze und verbindet Bayerisch Eisenstein, das Haus zur Wildnis in Ludwigsthal, Zwiesel, Frauenau, Spiegelau und Grafenau miteinander. Wichtiger Umsteigebahnhof ist Zwiesel. Hier treffen stündlich die Züge der Waldbahn von und nach Plattling, Bayerisch Eisenstein und Bodenmais ein. Die Waldbahn nach Spiegelau und Grafenau fährt in Zwiesel zur ungeraden ab.
Am Bahnhofsvorplatz in Zwiesel startet der Falkensteinbus. Umsteigeknoten für die Igelbusse im Nationalpark Rachel-Lusen-Gebiet ist Spiegelau. Diese umweltfreundlichen Erdgasbusse verkehren bereits seit 1996 in den Sommermonaten im dichten Zeittakt.

Für die preiswerte Mobilität sorgt das Bayerwald-Ticket. Dieser Verbundfahrschein für Busse und die Waldbahn kostet nur 6,00 Euro pro Person und Tag und erschließt ein Streckennetz von rund 1.100 Kilometer. Zwei Kinder oder alle eigenen Kinder bis 14 Jahre dürfen sogar kostenlos mit. Im Sommer erreicht man die grenzenlose Waldwildnis zwischen Watzlik-Hain und Waldspielgelände, Höllbachgspreng und Seelensteig, zwischen Schachten und Tierfreigelände. Im Winter kommt man sicher zu den Winterwanderwegen, Loipen oder auf die Skipiste.
Mehr Infos zu Preisen und Tarif unter dem Menüpunkt "Fahrplan und Tarif".

Bayerwald-Ticket Faltblatt