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Geißkopftour

 

Gotteszell - Oberbreitenau - Geißkopf - Bischofsmais

In der Oberbreitenau haben im Jahr 1585 die Burgherren zu Weißenstein 12 Bergbauern angesiedelt, die den Wald urbar machten. Doch aufgrund der geringen Wirtschaftlichkeit wurden die Gehöfte aufgelassen, das letzte im Jahr 1957. Schnell verfielen die Gebäude und der Wald kam zurück. Einige Fundamente und Informationstafeln erzählen vom harten Leben der Bergbauern auf 1018 Meter.
Der Geißkopf hat sich als Sportberg einen Namen gemacht. Im Winter ist er ein beliebtes Ziel von Alpinski- und Snowboardfahrern. Im Sommer treffen sich hier an der modernen Mountainbikearena die harten Freaks. Allein das Zuschauen bei den abenteuerlichen Stunts und Sprüngen im Parkour treibt dem normalen Radler den Angstschweiß auf die Stirn.

Ab Gotteszell-Bahnhof (Waldbahn verkehrt stündlich) folgen Sie nach dem beschrankten Bahnübergang rechts dem Wanderweg Nr. 6 bis Grub und weiter bergauf nach Englburgsried und zur Loderhart, das nach etwa 2 Stunden erreicht ist. Ab hier führt der Weg Nr. 17 zur Oberbreitenau hinüber. Nach der Rast im Landshuter Haus, einer Bergaststätte und Jugendherberge, das auf einer der ehemaligen Hofstellen errichtet wurde, geht es auf dem Weg Nr. 12 und anschließend auf der 13, über den ältesten Wallfahrtsort des Bayerischen Waldes St. Hermann, nach Bischofsmais hinab.

Die reine Gehzeit beträgt ca. 4,5 Stunden. Mit dem RBO-Bus 6201 fährt man ab Rathaus in Bischofsmais Mo - Fr um 16:25 Uhr und 17:56 Uhr bzw. samstags um 12:42 Uhr nach Regen zurück, wo ab dem Bahnhof im Stundentakt Anschlussmöglichkeiten bestehen.